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Arbeit mit Druckluft, Gesetze und Regelungen

Heute gibt es zwei Länder, die USA und die Schweiz, welche Forderungen in Bezug auf das direkte Aufblasen von Druckluft auf die Haut erstellt haben. Blaspistolen werden häufig verwendet, um sich von Staub und Schmutz oder nach einem Arbeitstag sauber zu blasen. Wenn dabei Druckluft verwendet wird, besteht die Gefahr, dass Luftblasen in den Blutkreislauf gedrückt werden und einen Pfropfen verursachen. Die heute bestehenden Sicherheitsvorschriften sind entstanden, nachdem es zu einigen solchen Unfällen mit Todesfolge gekommen ist.

OSHA und SUVA

 

In den USA wird die Sicherheit durch die Vorschriften derOSHA geregelt. OSHA ist eine Abkürzung von OccupationalSafety and Health Administration. Die Anwendung vonDruckluft wird durch § 1910.242.b geregelt, der besagt,dass der Luftdruck beim direkten Hautkontakt 210 kPa(30 psi) nicht übersteigen darf. In der Schweiz hat dieSUVA, die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, ähnlicheBestimmungen herausgegeben.

Alle Produkte von Silvent sind so konstruiert, dass sie dieseSicherheitsanforderungen erfüllen.

Außerdem muss gemäß § 1910.242.b mit einem Verfahrenoder durch Ausrüstung verhindert werden können, dass einSpan oder ein Partikel, unabhängig von der Größe, in ein Augeoder gegen die Haut des Bedieners oder eines Mitarbeitersgeblasen werden kann. Der Spanschutz kann getrennt vonder Düse sein, wenn Schirme oder Sperren verwendet werden. Die Verwendung von schützenden Luftkegeln wird imAllgemeinen als Schutz für den Bediener akzeptiert, aberSperren, Baffeln oder Schirme können benötigt werden,um Mitarbeiter davor zu schützen, dass sie von fliegendenSpänen oder Partikeln getroffen werden. Alle Produkte von Silvent sind so konstruiert, dass sie diese Bestimmungenerfüllen.

 
 

Maschinenrichtlinie

 

Innerhalb der EU gilt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Die Richtlinie umfasst wichtige Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen für die Konstruktion und Herstellung von Maschinen- und Sicherheitskomponenten.

Auch wenn Blasdüsen in Anlagen und Maschinen verwendet werden, für die die Maschinenrichtlinie gilt, werden diese Komponenten nicht besonders berührt. Pneumatische Komponenten dürfen laut Maschinenrichtlinie nicht mit einer eigenen CE-Kennzeichnung versehen werden, dies zu tun ist sogar gesetzlich verboten. Für Maschinenbauer, die angeben müssen, dass ihr Produkt die Maschinenrichtlinie erfüllt, sind die im Katalog angegebenen technischen Spezifikationen zu Temperatur und Druck für Einbaukomponenten wie Blasdüsen ausreichend.