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Maßnahmenvorschlag

Es gibt eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Verringerung der Lärmbelastung. Um einen Vorschlag einbringen zu können, ist es wichtig, zunächst Messungen des Lärmpegels durchzuführen.

Schallpegelmessung

 

Um den Schallpegel messen zu können, wird ein Lärmpegelmesser benötigt, der den gemessenen Schalldruckpegel in der Einheit dB(A) angibt. Die Messung wird ausgeführt, indem das Mikrofon des Messgeräts in einem Abstand von einem Meter (1 m) und in einem Winkel von 90° zur Schallrichtung auf die Schallquelle gerichtet wird. Dies lässt sich ganz einfach selbst ausführen. Dabei ist nur zu beachten, dass ein Schalldruckmesser verwendet wird, der IEC 61672, Klasse 2, (hat IEC 60651 (651) Typ 2 ersetzt) sowie die ANSI 51.4-Anforderung erfüllt, um zuverlässige Messergebnisse zu erhalten.

Um den energieäquivalenten Mittelungspegel z. B. während einer achtstündigen Arbeitsschicht zu messen, ist ein Dosimeter erforderlich, das von der Person getragen wird, für die gemessen werden soll, welcher Lärmexposition sie ausgesetzt ist. Ein Dosimeter ist ein Messgerät, welches man bei sich trägt und das den gesamten Lärm misst, dem eine Person während der Messdauer ausgesetzt ist.

Beginnen Sie damit, den Lärm zu messen, dem die einzelnen Arbeitnehmer ausgesetzt sind. Auch der allgemeine Lärmpegel muss gemessen werden. Dabei ist aber zu beachten, dass es wichtig ist, dass die Messungen unter repräsentativen Arbeitsbedingungen erfolgen. Vergleichen Sie die gemessenen Werte mit den Grenzwerten in den Lärmvorschriften.

Erstellen Sie einen Plan, der angibt, wie der Lärmpegel im Arbeitsraum oder am Arbeitsplatz variiert. Die Messungen werden am besten durch sog. Lärmpläne nachgewiesen. Bestimmen Sie den Beitrag der einzelnen Lärmquellen zu dem Lärm, dem die Arbeitnehmer ausgesetzt sind. Hierbei ist es wichtig, dass sowohl die Schallquellen, der Lärmpegel als auch die Zeit berücksichtigt werden, der man dem Lärm ausgesetzt ist. Diese Arbeit sollte von einem Experten des Gebiets ausgeführt werden, weil nicht nur spezielle Ausrüstung sondern auch mehr Detailkenntnisse erforderlich sind.

Maßnahmeprogramm

 

Wenn die Lärmpegel sorgfältig in einen Plan eingetragen worden sind, können Maßnahmenvorschläge erstellt werden. Dabei ist es wichtig, dass auch Arbeitnehmer und Sicherheitsbeauftragte Vorschläge und Gesichtspunkte vorbringen dürfen. Häufig wird auch eine Kombination von Maßnahmen benötigt, wobei es sich beispielsweise um folgendes handeln kann:

– Maßnahmen direkt an der Maschine oder Lärmquelle

– Kapselung der Lärmquelle

– Austausch von Maschinen und Ausrüstungen gegen leisere Modelle

– Wechsel oder Änderung der Arbeitsverfahren

– Maßnahmen an der Arbeitsstätte mit z. B. schallabsorbierenden Materialien und Abschirmungen

– Schallisolierte Bedien- und Überwachungskabinen

– Arbeitsrotation

Berücksichtigung praktischer Maßnahmen

 

Traditionelle, lärmende Maschinen und Herstellungsverfahren durch neue schallpegelsenkende Verfahren zu ersetzen, ist häufig sehr kostenintensiv.

Eine alternative Möglichkeit in Bezug auf Schutzmaßnahmen gegen Lärm am Arbeitsplatz besteht darin, die Mitarbeiter in der sicheren Verwendung von Gehörschutz auszubilden. In einem solchen Szenario basieren die Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter weniger auf technischen Lösungen. Stattdessen liegt der Schwerpunkt mehr darin, die Einstellung der Mitarbeiter und die Art, wie sie den Gehörschutz anwenden, zu überwachen.

Forschung und Studien in diesem Bereich zeigen aber, dass die Verwendung von Gehörschutz ein weniger effektives Verfahren ist, um Lärmschäden zu bekämpfen. Denn sie können auch negative Nebeneffekte am Arbeitsplatz mit sich führen, wie beispielsweise, dass sie unbequem zu tragen sind und dass untereinander Kommunikationsprobleme auftreten.

In dieser Hinsicht ist es wichtig, dass der Gehörschutz korrekt ausgewählt wird. Die Auswahl eines geeigneten Gehörschutzes hängt von der jeweiligen Lärmsituation am Arbeitsplatz ab. Der Gehörschutz muss die richtigen akustischen Eigenschaften haben, damit er die Frequenzen abschirmt, bei denen der Lärm auftritt.

Gehörschutzhersteller stellen Mittelwerte und Standardabweichungen für die Dämpfungsleistung ihrer Produkte bei unterschiedlichen Frequenzen zur Verfügung. Damit lässt sich der vermutete Lärmschutz bei unterschiedlichen Frequenzen berechnen.

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