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Druckluft

Was ist Druckluft?

 

Bei Druckluft handelt es sich um gewöhnliche Luft aus der Atmosphäre, die mithilfe eines Kompressors auf einen höheren Druck als den Atmosphärendruck komprimiert wurde. Trockene Luft besteht hauptsächlich aus Sauerstoff und Stickstoff. In der Atmosphäre kommt auch Wasser vor, das sich mit der trockenen Luft zu einem bestimmten Feuchtigkeitsgehalt vermischt, der von der Temperatur, und wo man sich auf der Erde befindet, abhängt.

Druckluft ist ein Medium, dass auf sichere und zuverlässige Weise große Energiemengen speichern kann. Diese Energieform ist weit verbreitet und wird im Großen und Ganzen auf der ganzen Welt in allen Industriezweigen verwendet. Ca. 90 % aller produzierenden Unternehmen verwenden Druckluft auf die eine oder andere Art in ihrem Produktionsprozess.

Vergleichbare Energiemedien wie Gas, Wasser und Strom werden gewöhnlich an den Produktionsort von externen Energielieferanten geliefert. Diese Lieferanten müssen die Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsanforderungen befolgen, die Behörden, Kunden und Branchenorganisationen aufgestellt haben. Druckluft wird hingegen meistens nicht von externen Lieferanten geliefert, sondern vor Ort selbst erzeugt. Deshalb ist der Benutzer selbst dafür verantwortlich, die Qualitätsanforderungen zu erfüllen sowie die Produktionskosten, soweit es geht, zu reduzieren.

Druckluft ist ein aus vielen Gesichtspunkten vorteilhafter Energieträger. Sie ist sauber und ungefährlich, lässt sich leicht lagern und transportieren. Außerdem ist sie für sehr unterschiedliche industrielle Zwecke nutzbar. Druckluft kann für alles Mögliche verwendet werden: für den Antrieb von Druckluftwerkzeugen und ähnlichen Werkzeugen bis hin zur Erzeugung von Horizontal- und Vertikalbewegungen oder zum Reinigen, Transportieren oder Kühlen von Materialien.

Grundlegende Fakten

 

Druckluft ist neben Strom die am breitesten einsetzbare Energieform und der am häufigsten verwendete Energieträger in der heutigen modernen Fertigungsindustrie. Druckluft dient für unterschiedliche Werkzeug- und Maschinenarten als Kraftquelle, und sie ist häufig ein wichtiger und gut integrierter Bestandteil vieler Produktionsprozesse. Die Vorteile der Druckluft liegen u. a. in den geringen Wartungskosten, im geringen Verhältnis zwischen Gewicht und Leistung und der möglichen hohen Dauerbelastung, ohne das Gefahr besteht, dass es zu einer Überhitzung kommt. Weil bei den meisten Druckluftanwendungen kein Strom verwendet wird, werden häufig die möglichen Gefahren nicht gesehen. Aber genauso, wie die Sicherheitsvorschriften für elektrische Maschinen und Werkzeuge zu beachten sind, muss auch mit Druckluftkomponenten respektvoll umgegangen werden, um gefährliche Unfälle zu vermeiden.

Da Druckluft große Energiemengen unter hohem Druck speichert, kann ein falscher Umgang mit ihr am Arbeitsplatz zu gefährlichen Ereignissen führen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass das Gefahrenbewusstsein der Mitarbeiter ausgebildet wird und dass sie die vom Unternehmen aufgesetzten Sicherheitsregeln befolgen, z.B. darf niemals eine Druckluftreinigungspistole gegen eine andere Person gerichtet werden. Es ist auch wichtig, dass die technischen Einschränkungen, wie die vom Hersteller einer bestimmten Komponente angegebenen maximal zugelassenen Werte für Betriebsdruck, Temperatur, Belastung usw., beachtet werden. Sicherheitsmaßnahmen für den Umgang mit Druckluft werden sowohl für Unternehmen als auch Behörden immer wichtiger, weshalb diese zurzeit in vielen Ländern weiter entwickelt werden.

Blasen mit Druckluft

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